EchangePLUS - Das Projekt
Die drei Teile eines Austausches
In der Regel bestehen Austauschprojekte aus einer Vorbereitungsphase, den eigentlichen Begegnungen der Teilnehmenden aus den verschiedenen Sprachregionen sowie einer Aufarbeitung der Erfahrungen. Bekanntlich ist eine möglichst intensive Vorbereitung von Austauschprojekten die beste Basis für das Gelingen von sprachkulturellen Begegnungen. Von daher will die Oertli-Stiftung mit EchangePLUS diesen Aspekt von Austauschprojekten besonders fördern. Für die Organisation des Angebots ist der ch Jugendaustausch verantwortlich.
Gut vorbereitete Projekte werden unterstützt
Projekte, die von Beginn weg auf einer engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten aufbauen, sind besonders erfolgreich. Diese Art der Vorbereitung schafft Vertrauen: die Schulleitungen werden einbezogen, die Lehrpersonen lernen einander besser kennen und gestalten gemeinsam die Einzelheiten des Austauschprojekts. Besuchen die jeweiligen Austauschpartner die Partnerschule bereits in der Vorbereitungsphase, können sie sich ein besseres Bild des Schulalltags am anderen Ort, der Örtlichkeiten, der Möglichkeiten, das Besuchsprogramm sinnvoll zu gestalten, machen. Werden auch die Schüler in dieser Phase angesprochen, kann ihnen bereits früh ein Teil der Verantwortung für das Austauschprojekt übertragen werden. Des Weiteren ist es so auch einfacher, die Eltern in die Planung des Austausches mit einzubeziehen, was sich vor allem bei Austauschen mit Unterbringung in Gastfamilien als besonders positiv auswirkt. Eltern können so den Partnerlehrer der Lehrkraft ihres Sohnes/ihrer Tochter kennen lernen, was ebenfalls zu mehr Sicherheit und Vertrauen beiträgt.
Da diese intensive Art der Vorbereitung mit namhaften Kosten verbunden ist, unterstützt die Oertli-Stiftung Schulen bei dieser Tätigkeit finanziell.
Das neue Angebot
Schulen, die eine intensive Vorbereitung eines Austauschprojektes durchführen, erhalten für diese Aktivitäten eine finanzielle Unterstützung von max. CHF 1'600.-. Damit sollen die Kosten von Rekognoszierungen, Planungstreffen u.v.m. gedeckt werden. Es werden jedoch keine Stellvertretungskosten finanziert.