ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit [zurck]
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Die ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit wurde 1967 durch sämtliche Kantone und die Neue Helvetische Gesellschaft unter der Mitwirkung des Bundes gegründet. Seit der Revision der Stiftungsurkunde im Jahre 1993 ist die ch Stiftung eine ausschliesslich von sämtlichen Kantonen getragene Institution. Das Tätigkeitsfeld der ch Stiftung ist grundsätzlich auf die Pflege des Föderalismus ausgerichtet. Zugrunde liegt die von allen Beteiligten getragene Überzeugung, dass die in unserem Lande bestehende Vielfalt von Kulturen und Sprachen im föderalistischen Aufbau unseres Staatswesens ihre politische Entsprechung findet. Die Stiftungsurkunde verdeutlicht diese Zielgebung und setzt als Zweck der Stiftung die Förderung der Zusammenarbeit "bei Problemen, die sich den Kantonen sowie anderen schweizerischen Gebietskörperschaften, Regionen oder Gruppen stellen" und die Erarbeitung einer "wissenschaftlichen Dokumentation des schweizerischen Föderalismus". Die heutige Tätigkeit der ch Stiftung ist auf einige klar abgrenzbare, praktische Projekte konzentriert, die sich generell in drei Sparten einordnen lassen: Kulturaustausch über die Sprachgrenzen, Dienstleistungen für die Kantonsregierungen und sowie konzeptuelle und praktische Arbeiten im Zusammenhang mit Föderalismusfragen. Dies erlaubt der ch Stiftung ihren kulturpolitischen und staatspolitischen Auftrag praxisbezogen zu erfüllen.

Kulturaustausch

Seit 1976 besteht der ch Jugendaustausch, als Förderungs- und Koordinationsstelle für den Austausch von Schülern, Lehrern und Lehrlingen über die Sprachgrenzen (s. hinten).

Der Literaturaustausch findet seinen Niederschlag in der ch Reihe, einer von allen Kantonen und der Oertli-Stiftung subventionierten Übersetzungsreihe zeitgenössischer schweizerischer Literatur. Zudem wird seit 1993 im Zusammenhang mit der Übersetzungstätigkeit die Literaturveranstaltung "Ein Schiff zum Übersetzen" organisiert.

Auseinandersetzung mit Föderalismusfragen

Alljährlich findet in Gerzensee ein mehrtägiges ch Regierungs-Seminar statt, dessen Programm neben der permanenten Beschäftigung mit Fragen des Föderalismus auch Veranstaltungen zu Führungstechniken und Organisation umfasst und sich mit der zukünftigen Stellung der Kantone im Bund befasst. Das stets ausgezeichnet besuchte Seminar wird von den Teilnehmenden überdies auch als hervorragendes Forum zur Bewusstseinsbildung sowie zur Pflege der persönlichen Beziehungen geschätzt.

Im Bestreben den Föderalismus-Gedanken einer wissenschaftlichen Grundlage zuzuführen, gründete die ch Stiftung 1975 das Forschungsinstitut für Föderalismus und Regionalstrukturen. Heute ist das Institut für Föderalismus der juristischen Fakultät der Universität Freiburg angegliedert; die ch Stiftung blieb mit ihr vertraglich verbunden. Dieses interdisziplinäre Forschungsinstitut dient der Förderung der Lehre auf dem Gebiet des Föderalismus und führt ein Dokumentationszentrum für kantonales Recht.

Dienstleistungen

Neben verschiedenen Dienstleistungen für die kantonalen Behörden führt die ch Stiftung das Sekretariat der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), welche am 8. Oktober 1993 gegründet wurde. Die KdK bezweckt, die Zusammenarbeit unter den Kantonen in ihrem Zuständigkeitsbereich zu fördern und in kantonsrelevanten Angelegenheiten des Bundes die erforderliche Koordination und Information der Kantone sicherzustellen. Aktiv ist die KdK v.a. in der Willensbildung und Entscheidvorbereitung im Bund sowie in der Aussen- und Integrationspolitik. Ihr Tätigkeitsgebiet umfasst zur Zeit die Mitwirkung an zentralen Projekten der Bundesstaatserneuerung, wie die Reform der Bundesverfassung, das Bundesgesetz über die Mitwirkung der Kantone in der Aussenpolitik, die Begleitung der bilateralen Verhandlungen mit der EU sowie die Neuordnung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs.

 

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ch Jugendaustausch - Echange de Jeunes - Scambio di Giovani - Barat da Giuvenils
CH-4501 Solothurn / Hauptbahnhofstrasse 2 / Tel. 032 625 26 80 / Fax 032 625 26 88
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